Stelzen

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Jonglage und Stelzen sind untrennbar miteinander verbunden. Die nützlichen Geräte bieten nicht nur dem Publikum, sondern auch dem Jongleur selbst einige Vorteile. Ein Artist beherrscht sein Handwerk vollständig, sobald er problemlos geschmeidig und sicher auf Stelzen laufen kann. Die Stelzen helfen ihm, seine motorischen und sportlichen Fähigkeiten zu verbessern und bieten vielseitige Möglichkeiten, um im Zirkus oder auf anderen künstlerisch-artistischen Veranstaltungen aufzutreten. Das faszinierende Schauspiel auf Stelzen ist allerdings kein Phänomen aus der Neuzeit, sondern reicht weit in die Vergangenheit zurück. Bereits im Mittelalter erfreute sich ein breites Publikum an den Künsten der Clowns und Hofnarren, die auf Stelzen gingen. Die damals verwendeten Stelzen bestanden aus einfachen Holzstangen, die unten im Bereich der Beine mit einer Trittfläche ausgestattet waren. Auf dieser Trittfläche stand der Jongleur, dessen Beine und Füße mit speziellen Lederriemen an den Stelzen festgeschnallt waren. Auf diese Weise verlor der Künstler nicht den Halt. Im Laufe der Jahrhunderte änderte sich der Verwendungszweck der vielseitigen Stelzen. Die Franzosen setzten sie beispielsweise ein, um anschleichende Wölfe oder andere gefährliche Gegner von weitem ausfindig zu machen. So verwundert es nicht, dass sich der bis heute beliebte Stelzen-Sport zuerst im französischen Raum entwickelte. Die damaligen Künstler besserten mit den Naturalien, die sie für ihre brillanten Showeinlagen bekamen, ihren Lebensunterhalt auf. Sogar weite und ausdauernde Marathonläufe waren im südfranzösischen Gebiet weit verbreitet. Einer dieser populären Läufer, der an solchen kilometerlangen Läufen teilnahm, hieß Sylvain Dornon und kam aus Arcachon. Er marschierte im Jahr 1891 in nur 58 Tagen auf seinen Stelzen aus der französischen Hauptstadt Paris bis nach Moskau.

Mehr als bloße Unterhaltung – das Laufen auf Stelzen

Stelzenläufer hinterlassen immer einen bleibenden Eindruck. Selbst in der dynamischen, schnelllebigen Zeit von heute kann ein Mensch seine Augen nicht so schnell von einem Stelzenläufer abwenden.