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Jonglage

Jonglage

Jonglage sorgt für Entspannung, lässt sich schnell erlernen und fördert die Intelligenz

Jonglage heißt vor allem Ausdauer und Tradition. Bereits vom alten Ägypten gibt es Überlieferungen, die erste Jonglierversuche dokumentieren. Auch im antiken Rom und Griechenland war die Jonglierpraxis beliebt und diente vor allem zu Unterhaltungszwecken. Dies hörte auch im Mittelalter nicht auf. Die Jonglage wurde dort vielmehr mit Hofnarren in Verbindung gebracht. Und heute? Heute ist die Jonglage eine sehr interessante und beliebte Sport-und Freizeitbeschäftigung, die nicht nur für Entspannung sorgt. Sie ist sehr schnell erlernbar und fördert die Intelligenz.

Jonglieren steigert also das geistige und körperliche Wohlbefinden und trainiert die kognitiven Fähigkeiten des Jongleurs. Die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit, das räumliche Vorstellungsvermögen, aber auch Zeit und – Rhythmusgefühl lassen sich bei einer regelmäßigen Jonglier-Praxis nachhaltig verbessern. Dank der rhythmischen Bewegungen und der gleichbleibenden Dynamiken wirkt Jonglage außerdem, ähnlich wie meditative Entspannungsarten wie Yoga oder Pilates, sehr stresshemmend und ausgleichend. Die positiven Auswirkungen von Stressabbau und kognitiver Verbesserung wirkt sich weit über die Kindheit hinaus aus, weshalb auch Erwachsene in der Jonglier-Sportart eine wohltuende Freizeitbeschäftigung finden können. Diese kann mit den unterschiedlichsten Jonglierutensilien praktiziert werden: Jonglierbälle, sogenannte Devilsticks, aber auch Jonglierkeulen laden zum Ausprobieren und Trainieren ein. Die Jonglage lässt sich mittels verschiedensten Techniken und Gegenständen erlernen, wobei Neulinge meist mit drei einfachen Jonglierbällen starten und versuchen, diese rotieren zu lassen.

Welche Arten von Jonglage-Techniken gibt es?

Die einfachste Jonglage-Technik, die auch für Anfänger gut erlernbar ist, ist die sogenannte Kaskade. Hier werden die drei Jonglierbällen im Kreis geworfen und aufgefangen. Verschiedene Übungen können die Kaskade an einen anderen Schwierigkeitsgrad heranführen: Spieler können sich um 360 Grad drehen, im Sitzen jonglieren, die Wurfhöhe der Bälle verändern oder auch unrhythmische Würfe ausüben. Neben der Kaskade gibt es eine ganze Reihe leicht zu erlernender Tricks für Anfänger und Fortgeschrittene. Schwierige Tricks wie beispielsweise die 2-er Schlange mit Zippwurf oder der Schleuderwurf werden eher für fortgeschrittene Jongleur-Künstler empfohlen.

Mit welchen Tricks lässt sich die Jonglage erlernen?

Es existieren grundsätzlich keine einheitlichen Tipps zum Erlernen der Jonglage. Für Spieler soll es oftmals hilfreich sein, die Bälle nicht gänzlich im Augen zu behalten, sondern sich auf den momentan rotierenden Ball zu konzentrieren, sodass die Aufmerksamkeit vom einen Ball zum nächsten wechselt. Am besten ist es, dem höchsten Ball Beachtung zu schenken und bereits den nächsten Ball abzuwerfen, bevor der vorherige Ball seinen höchsten Wurfpunkt erreicht. Mit zunehmender Übung gerät der Augenkontakt bei den meisten Künstlern aber in den Hintergrund. Sie verlassen sich dann mehr auf ihren Tastsinn bei Berührungen mit den Bällen.